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Online werben, vor Ort verkaufen.

Wiesbaden, 13.02.2014

2 Prozent? 2,5 Prozent? 3 Prozent? Auch im Jahr 2014 ist letztendlich unklar, wie hoch der eCommerce-Anteil innerhalb der Gartentechnikbranche tatsächlich liegt. Zweifelsohne ist er allerdings marginal und betrifft speziell die unteren Preissegmente.

Aber das Wachstum!? Ja, das Wachstum sieht in Prozent ausgedrückt spannend aus: Ein Plus von 15 Prozent? 20 Prozent? Vielleicht sogar 25 Prozent in 2013? Phänomenal!

Ganz besonders im Vergleich zum Rückgang im stationären Fachhandel und der Stagnation der Baumärkte im selben Jahr.

Müssen jetzt also alle unmittelbar online verkaufen? Fachhändler? Hersteller? Reine Onliner?

Onliner
Reine Onlinehändler werden ganz sicher noch viel stärker versuchen müssen, Marktanteile von Fläche und Einzelhandel zu gewinnen: Der klassische Versandhandel war innerhalb der Branche schon immer relativ unwichtig und bietet daher keine größeren Umsatzchancen.

Die stärkere “Elektrifizierung” bietet daneben fraglos steigende Wettbewerbsfähigkeit der Onliner aufgrund geringeren Beratungsaufwands, keiner oder übersichtlicher Installationserfordernisse und keinem oder schwachem laufenden Servicebedarf.

Häufig liegt die neue Akkutechnik obendrein im niedrigeren Preissegment: Besonders betroffen dürfte davon die Großfläche sein, die häufig genug beim Preis im Nachteil ist und weder mit Beratung noch Service punkten kann.

Hersteller
Und die Hersteller? Nach Jahrzehnten in denen man bei Vielen fast schon von Ignoranz gegenüber dem Internet im Allgemeinen und dem B2B- und B2C-eCommerce im Speziellen reden muss, zeigt sich seit 2013 jede Menge Aktivität.

Kärcher, Al-Ko und seit 2014 sogar Stihl versuchen sich erstmals im Onlinehandel. Zentral oder dezentral, direkt oder indirekt über die eigenen Fachhandelspartner: online soll jetzt das große Geschäft gemacht werden.

Einige hoffen tatsächlich, Marktanteile über das Internet in großem Stil verändern oder wenigstens zementieren zu können. Und das bei einem Onlineanteil am Gesamtmarkt von geschätzten 2,5%! Ohne einen massiven Sprung werden hier eher früher als später Seifenblasen zerplatzen.

Fachhändler
Anders als die meisten Hersteller, haben Fachhändler das Potential des Netzes bereits sehr frühzeitig erkannt und es sich schon seit Ende der 1990er Jahre zu Nutze gemacht.

Einige wenige Fachhändler müssen heute sogar eher zu den reinen Onlinern gerechnet werden: Vor allem über Amazon und eBay wird Umsatz im Versandhandel erzielt, während das stationäre Geschäft längst unwichtig wurde.

Und diese - die Regel bestätigenden - Ausnahmen haben sicherlich ihren Anteil daran, dass sowohl bei Herstellern als auch Fachhandelskollegen immer wieder Interesse an unmittelbaren Onlinetransaktionen aufkeimt.

Die weit überwiegende Mehrzahl der Fachhändler hat sich hingegen völlig anders positioniert: Sie zeigen auf ihren Websites deutlich Flagge, präsentieren sich selbst, Ihre Produkte und Marken umfassend, nutzen daneben eine Vielzahl von zusätzlichen Onlinekanälen und bringen den Kunden dorthin, wo sie am besten beraten und verkaufen können: vor Ort im Geschäft!

Gartentechnik.com
Seit über 10 Jahren unterstützt Gartentechnik.com diese breite Fachhandelsmehrheit mit einem umfassenden Service für das lokale Onlinemarketing - oder kurz: Online werben, vor Ort verkaufen.

Und auch wenn über eine Onlinepräsenz von Gartentechnik.com beim Fachhändler verbindlich bestellt werden kann: die Angebotsannahme nimmt jeder Gartentechnik.com-Kunde persönlich vor … und kein Server, der automatisiert das Geschäft abwickelt.

Zu wichtig ist für jeden einzelnen Fachhändler die Möglichkeit, den Inhalt des Geschäfts selbst zu beeinflussen: Durch präzise Rückfragen, um passende, hochwertigere oder schlicht Produkte anbieten zu können, die eine höhere Marge erzielen.

Und um zusätzliche Produkte zu verkaufen, die einfach dazugehören und von denen der Interessent vielleicht nicht einmal wusste. Auch die heute besten Algorithmen können ein wirklich gutes Verkaufsgespräch noch lange nicht ersetzen.

Kunden
Und was wollen eigentlich die Kunden? Also diejenigen, die am Ende der Kette eine Motorsäge, einen Rasenmäher oder Holzspalter aus dem Fachhandelssortiment kaufen?

Manchmal scheint es, als wäre diese Frage bei Planspielen aber auch deren Resultaten nicht nur irrelevant sondern schlicht unerwünscht gewesen.

Als Fachhändler sprechen Sie täglich mit Ihren Kunden. Fragen Sie sich daher doch einfach selbst: Warum läuft weit über 50 Prozent des Umsatzes der Branche über den Fachhandel? Warum kommen Ihre Kunden zu Ihnen? Gerade auch die mit dem eBay-Ausdruck?

Gartentechnik.com folgt diesen Kunden: Gartentechnik.com analysiert das reale Kundenverhalten von tausenden Interessenten täglich und passt sich immer weiter daran an.

Eine Anpassung für mehr und hochwertigere Anfragen. Anfragen die vor Ort zu Geschäften werden und alle Seiten zufrieden stellen: den Kunden und den Händler!

Diese unmittelbare Kundenorientierung hat Gartentechnik.com in vielen Jahren eines ganz deutlich gezeigt: der servicegebende Fachhandel ist entscheidend für den Erfolg gerade von hochwertiger Gartentechnik - sei dies vor Ort im Geschäft oder eben im Web. (GE)

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